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Analyse · 14.04.2026

Warum Sharpe wichtiger ist als deine Trefferquote

Eine hohe Trefferquote fühlt sich gut an – sagt über die Qualität einer Strategie aber wenig aus. Was wirklich zählt.

„90 % Trefferquote!" klingt nach einer Wunderstrategie. Doch eine hohe Trefferquote ist erstaunlich leicht zu erzeugen: Man nimmt kleine Gewinne früh mit und lässt Verluste laufen. Neun kleine Gewinne und ein großer Verlust ergeben 90 % Trefferquote – und trotzdem ein Minus auf dem Konto.

Aussagekräftiger ist die Sharpe-Ratio. Sie misst die Rendite im Verhältnis zur eingegangenen Schwankung. Eine Strategie mit Sharpe 1,5 liefert pro Einheit Risiko deutlich mehr Ertrag als eine mit Sharpe 0,5 – unabhängig davon, wie oft sie „recht hatte".

Mindestens genauso entscheidend ist das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) je Trade. Bei einem CRV von 2,0 verdienst du im Schnitt zwei Euro Chance pro Euro Risiko. Bei einem solchen Verhältnis reicht schon eine Trefferquote von deutlich unter 50 %, um langfristig profitabel zu sein.

Deshalb liefert jede TradeForMe-Idee feste Werte für Einstieg, Stop-Loss und Take-Profit – das CRV ist transparent ausgewiesen, statt es dem Bauchgefühl zu überlassen. So wird Risiko planbar.

Merksatz: Nicht wie oft du recht hast, sondern wie viel du verdienst, wenn du recht hast – und wie wenig du verlierst, wenn nicht. Sharpe und CRV schlagen die Trefferquote.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Ausbildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Gezeigte Backtests sind illustrativ; vergangene Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.